Herz und Gefäße
Das Leben in modernen Industriegesellschaften ist bequem, aber ist es auch gesund?
Mangel an Bewegung, falsche Ernährungsgewohnheiten, Nikotingenuss und auch übermäßiger Alkoholkonsum führen zu einer stetigen Zunahme entsprechender Erkrankungen.
Hohe Cholesterinwerte, Arterienverkalkung, Gewichtszunahme, Probleme mit der Verdauung und eine wachsende Zahl von Herzinfarkten sind einige der häufigsten negativen Begleiterscheinungen unseres Alltags.
Vom vorübergehenden Ansteigen der "Promillewerte" einmal abgesehen, ist Weingenuss dem Blutbild zuträglich. Denn Wein beeinflusst den Fettstoffwechsel und der wiederum die Zusammensetzung der Blutfette. Dazu gehört das Cholesterin, bei dem zwischen dem "guten" HDL und dem "schlechten" LDL Cholesterin unterschieden wird.
Es ist nachgewiesen, dass durch den täglichen moderaten Genuss von Alkohol, z. B. von einem Glas Wein, die gefäßschädigende Wirkung des schlechten LDL abnimmt, während gleichzeitig die kardioprotektive, also herzschützende des guten HDL ansteigt.
Ein weiterer direkter Effekt betrifft die Gerinnungsfaktoren. So führt Weingenuss zu einer Verminderung der Blutgerinnungsneigung. Gleichzeitig wird der Abbau spontan gebildeter Blutgerinnsel gefördert. Auf diese Weise wird einer Blockade in den Herzkranzgefäßen und damit der Auslösung eines Herzinfarktes entgegengewirkt.
Damit hat moderater Weinkonsum einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Herzens.
Quelle: Deutsche Weinakademie GmbH, Mainz
