Wein zum Essen
Das Verdauungssystem wird durch den Genuss von Wein zum Essen in seiner Funktion angeregt und unterstützt. Fruchtsäure und Alkohol fördern die Speichelabsonderung und die Magensaftsekretion. Die Durchblutung des gesamten Magen-Darm-Traktes wird verstärkt und der Gallenfluss sowie die Funktion der Bauchspeicheldrüse positiv beeinflusst. Zudem können die im Wein vorkommenden Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zur Deckung des Tagesbedarfs beitragen. Eine nicht zu unterschätzende "Nebenwirkung": Genießt man Wein zum Essen, werden Promille "Spitzen" im Blut vermieden. Der Alkohol wird gleichmäßiger und langsamer aufgenommen.
Unser hoher Lebensstandard bringt Nahrung im Überfluss mit sich. Die Folgen: Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes nehmen rasant zu. Man vermutet, dass dies in einer abnehmenden Sensibilität der Zellen für Insulin gründet. Insulin ist das Hormon der Bauchspeicheldrüse, das für die "ordnungsgemäße" Verwertung des Zuckers (Glukose) aus unserer Nahrung sorgt. Ist ständig zu viel Zucker verfügbar, "stumpfen" die Zellen ab, und es wird immer mehr Insulin benötigt. Eine Vielzahl von Indikatoren spricht dafür, dass moderater Weinkonsum das Risiko, an Diabetes zu erkranken, reduziert.
Quelle: Deutsche Weinakademie GmbH, Mainz
