Weinwissen

Wein ist mehr als Genuss, denn es gibt zahlreiche Details, die Sie zum Thema Wein entdecken können. Unser Wein-ABC hält dafür die wichtigsten Fachbegriffe und Stichworte bereit und ergänzend interessante Informationen .

Wählen Sie einfach einen der unteren Begriffe aus und werden Sie zum echten „Wein-Profi“.

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W

Weinbauzone

Geographische Kategorie des europäischen Weinrechts. Baden gehört als einziges deutsches Anbaugebiet zur Weinbauzone B (wie z. B. auch die Champagne, das Elsaß und die Loire) mit der Folge, dass badische Weine generell höhere Mindestanforderungen für Qualitäts- und Prädikatsweine erfüllen müssen als andere deutsche Moste.

Weinfehler

siehe Böckser, Essigstich, Hefeton, Holzgeschmack

Weingläser

Es gibt verschiedene Gläserformen und unterschiedliche Meinungen darüber, wie das perfekte Glas für einen Wein aussehen soll. Eigentlich kann man sich auf das Angebot der Gläserhersteller verlassen. Ein Tipp jedoch: Man kann fast alle Weine aus einem einzigen Glas trinken, solange es farblos, sauber und geruchsfrei ist. Die "Tulpe" oder auch "Bordeauxglas", eignet sich sowohl für Weiß- als auch für Rotweine. Schaumwein und Champagner schmecken am besten aus der schmalen Tulpe. Sektschalen sollte man lieber am Polterabend zerschlagen!

Weingut

Dieser bezeichnungsrechtliche Begriff auf dem Etikett sagt aus, dass der erzeugte Wein aus den eigenen Weinbergen des Abfüllers stammt.

Weinsäure

Wichtigste der im Most und Wein vorkommenden Säuren, deren Anteil mit steigender Reife zunimmt. Die Weinsäure wird unter bestimmten Umständen (z.B. Kälte) als Weinstein ausgeschieden.

Weinsiegel

Auszeichnung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Die Siegelfarben rot, grün und gelb signalisieren jeweils die Geschmacksrichtungen mild, halbtrocken und trocken (s. Prämierung).

Weinstein

Farb- und geschmacklose Kristalle, die sich am Korken oder am Boden der Flasche ansiedeln. Weine mit hohen Gehalten an Mineralien und Säure kristallisieren diese in Form von Weinstein aus.

Winzergenossenschaft

auch Weingärtnergenossenschaft, Winzerverein; es handelt sich um einen Zusammenschluss von Winzern auf genossenschaftlicher Basis. Sie liefern ihre Traubenernte bei der Genossenschaft ab, die sich dann um Ausbau und die Vermarktung kümmert. Dem Genossenschaftswesen ist ein besonderes Qualitätskontroll- und Anreizsystem eigen. In Baden gehören 80% aller Betriebe Genossenschaftsmitgliedern. Man unterscheidet nach Orts-, Regional- und Gebietsgenossenschaften. 1881 wurde in Hagnau am Bodensee die erste badische Winzergenossenschaft vom Ortspfarrer Dr. Heinrich Hansjakob gegründet. Mit diesem Impuls zur Selbsthilfe in bitterster Not wurde nicht nur eine Antwort auf aktuelle soziale Probleme gegeben, sondern zugleich eine zukunftsträchtige Wirtschaftsform entwickelt, die sich in über 110 Jahren immer wieder bewährt hat. Die heutige Bedeutung des badischen Weinbaus - sowohl hinsichtlich seiner Qualitätsprodukte wie auch hinsichtlich seiner sozialen Stabilität – ist ohne Winzergenossenschaften nicht denkbar.

Württemberg

Bestimmtes Anbaugebiet in Deutschland (Baden-Württemberg)